Wir schauen einen Film über die Unterdrückung und daraus entstandene Subkultur queeren Lebens in den USA der 80er Jahren. Zwischen gesellschaftlicher Unsichtbarkeit und Ächtung, Rassismus und AIDS-Krise entsteht eine blühende Subkultur, welche sowohl zum Überleben dient, als auch zur Selbstentfaltung.
Danach diskutieren wir über Queersness, historische Parallelen zum aktuellen Kulturkampf von rechts und wie wir dem entgegenwirken können.
Außerdem gibt es natürlich leckeres veganes Essen gegen Spende! VAPCA 19 Uhr im Projekt 31 Film 20 Uhr im Keller
Anarchistische Tage Nürnberg 2026 – Call for Participation
Anmeldungs-Formular: https://tinyurl.com/A-TageNBG If you do not speak German and have questions please contact us directly
Die Liste der Gesamtscheiße die durch die Herrschaft hervorgebracht wird ist lang und die Aufzählung von Repression, Rechtsruck, Militarisierung und Genozid ließe sich noch wer-weiß-wie-lang weiterführen. Wir glauben nicht, dass es den einen richtigen Weg, die einzige Lösung oder die eine Partei zur Überwindung der Herrschaft gibt, sondern vielmehr, dass es viele unterschiedliche Ideen und Perspektiven gibt die es zu verbinden und von denen es zu lernen gilt. Die A-Tage Nürnberg 2026 finden vom 25.09 bis zum 04.10.26 statt und sollen dafür eine Plattform bieten.
Warum? Weil wir uns vernetzen, austauschen und zusammen wachsen wollen um Perspektiven zu schärfen und anarchistische Praxen zu entwickeln. Doch das können und wollen wir auch nicht alleine stemmen, dafür brauchen wir euch. Kommt gerne als Einzelperson, Gruppe, Band oder wie auch immer, auf uns zu und füllt mit uns die A-Tage 2026 mit geilen Inhalten. Dabei soll eurer Kreativität freien lauf gelassen werden. Wir freuen uns über Workshops, Vorträge, Debatten, Skillshares, Konzerte und alles was euch sonst noch so einfällt. Ihr müsst euch keine Gedanken über Professionalität und Perfektion machen. Alles was ihr beitragen wollt soll einen Raum bekommen. Wenn ihr selber nicht mit einer Veranstaltung mitwirken wollt aber euch vorstellen könnt die A-Tage anderweitig, beim Kochen, beim Auf- und Abbau, mit Awareness schichten oder am Infopoint, zu unterstützen, sagt auch gerne vorher Bescheid. Für alle die einen Schlafplatz brauchen wird es eine Schlafplatzbörse geben.
Hallo ihr Lieben, aufgrund eines Terminkonflikts haben wir uns jetzt entschieden, die A-Tage in Nürnberg vom 25.9. bis zum 4.10. zu veranstalten!
Das heißt für euch: Mehr Zeit, um eure Vorträge/ Workshops/ andere Programmpunkte zu veranstalten oder einfach hier zu sein, und gleichzeitig die Möglichkeit auch das Anarchistische Treffen in München zu besuchen (2.-4.10). Außerdem können die Menschen, die schon Zugtickets gekauft haben, wie geplant anreisen! c:
Das bedeutet außerdem, dass wir mehr Timeslots haben und uns freuen, wenn ganz viele Programmpunkte ihren Weg zu uns finden. Natürlich wird es auch offene Programmpunkte geben, bei welchen ihr euch auch ohne vorherige Absprache einbringen könnt.
Die Anmeldeformulare werden bald veröffentlicht, also bleibt gespannt!
Wir freuen uns auf euch GaliGrü
ENGLISH:
Hello friends, because of an overlap of events we have decided to change our dates for the A-Days in Nuermberg to the dates 25th of Sptember till 4th of October!
This means for you: More time to organize your presentations/workshops or other inputs and more time to just hang out here in Nuermberg while simultaniously having the oportunity to visit the Anarchist Meeting in Munich from the 2nd to 4th of October. c:
This also means that there are more timeslots and we are happy about all the inputs that find their way into the timetable. Of course there will be open sessions, where you can contribute spontainously.
The form for taking part at the A-Days will be published soon.
Anarchistische Tage Nürnberg 2026 – Call for Participation
Die Liste der Gesamtscheiße die durch die Herrschaft hervorgebracht wird ist lang und die Aufzählung von Repression, Rechtsruck, Militarisierung und Genozid ließe sich noch wer-weiß-wie-lang weiterführen. Wir glauben nicht, dass es den einen richtigen Weg, die einzige Lösung oder die eine Partei zur Überwindung der Herrschaft gibt, sondern vielmehr, dass es viele unterschiedliche Ideen und Perspektiven gibt die es zu verbinden und von denen es zu lernen gilt.
Die A-Tage Nürnberg 2026 finden vom 01.10 bis zum 05.10.26 statt und sollen dafür eine Plattform bieten.
Warum? Weil wir uns vernetzen, austauschen und zusammen wachsen wollen um Perspektiven zu schärfen und anarchistische Praxen zu entwickeln.
Doch das können und wollen wir auch nicht alleine stemmen, dafür brauchen wir euch. Kommt gerne als Einzelperson, Gruppe, Band oder wie auch immer, auf uns zu und füllt mit uns die A-Tage 2026 mit geilen Inhalten. Dabei soll eurer Kreativität freien lauf gelassen werden. Wir freuen uns über Workshops, Vorträge, Debatten, Skillshares, Konzerte und alles was euch sonst noch so einfällt. Ihr müsst euch keine Gedanken über Professionalität und Perfektion machen. Alles was ihr beitragen wollt soll einen Raum bekommen.
Wenn ihr selber nicht mit einer Veranstaltung mitwirken wollt aber euch vorstellen könnt die A-Tage anderweitig, beim Kochen, beim Auf- und Abbau, mit Awareness schichten oder am Infopoint, zu unterstützen, sagt auch gerne vorher Bescheid.
Für alle die einen Schlafplatz brauchen wird es eine Schlafplatzbörse geben.
The list of overall bullshit that is created by power structures is long; exploitation, repression, shift to the political right, militarization, genocide…. And these are only the beginning.
We do not believe in the one correct way, in the one and only practice or given party to free us from being ruled. Surely some ways are better than others, but there are many different ideas and practices that should be combined and/or learned from.
For this purpose we are inviting you to the “A-Tage Nürnberg 2026”, taking place from the 1st of October to the 5th (01.10. – 05.10.2026).
We want to try out ideas, share our realizations, refine perspectives for the future and create anarchist practices.
This we cannot do on our own, we need you. If you’d like to contribute to the program as a person, a group, a band or anything else contact us and let us fill a weekend with creativity, knowledge, and discussion. We’d love to have your workshops, presentations, debates, skill shares, concerts or anything else you come up with. Do not be concerned with professionalism or perfection.
Aside from that, if you want to help with cooking, preparing the rooms, awareness shifts or at the information point, give us a short notice beforehand.
For everyone who needs a place to sleep at, we’ll be managing a distribution network.
Morgen am Samstag den 16.05.2026 schalten wir uns im Projekt 31 (An den Rampen 31) dem Vortrag online zu. Kommt rum, es wird interessant.
Um 18 Uhr ist das Haus offen Um 19 Uhr geht’s los
Das meeting wird auf Englisch gehalten
Worte zum Inhalt:
Rafael is connected with the Amazon Liberation Culture Center (CCLA), the Brazilian Anarchist Coordination (GAB) and is working as a professor and researcher on the field of geography – to understand which point of view he will talk from. The comrade is based in Santerém and has been researching and collaborating with indigenous peoples in Péra – a state in the brazilian Amazon.
In the presentation he will talk about how that collaboration looks like and about the struggle of indigenous peoples in the Amazon in the face of advancing capitalism.
The region is the Main corridor for Brazil’s grain an beef exports, and there are enormous threats from the Expansion of soy agribusiness, castle ranching and mining over tge territories of Indigenous people. In addition, Lula’s Brazilian government currently wants to privatise several rivers in the Amazon, turning them into waterways for Export and priveleging multinationals sich as the American company Cargill.
As a from of resistance, Indigenous people have occupied Cargill ports, blocked highways, and carrier out self-demarcations. Meaning they do not wait for the state to demarcate their territories. They carry out the demarcation autonomously.
We will have pictures from the spot to give you some visual impressions. And there will be the opportunity to ask questions and have a conversation with the comerade, as far as the technical limitations of a videoconverence allow it.
Danke an die Initiative Grüne Gewerke Leipzig fürs ins Leben rufen dieser Veranstaltung, die ein Teil einer Reihe zum Anlass des Internationalen Bauernkampftages, der seit dem Mord an 21 landlosen Arbeitern durch die militär Polizei in Brasilien 1996 besteht, weil sie ein Stück Land besetzt haben.
Chicago war das Zentrum der anarchistischen Bewegung in der USA. Am 1. Mai 1886 versammeln sich 340.000 Arbeiterinnen und Arbeiter um gegen die miserablen Arbeits- und Lebensverhältnisse zu protestieren. Die Polizei versucht die Proteste gewaltsam aufzulösen. Das ganze endet im sogenannten Hay-Market-Riot.
Wir möchten mit euch gemeinsam den Arbeiterinnen-Kampftag feiern und über die anarchistischen Hintergründe des Hay-Market-Riot informieren. Deshalb laden wir euch am 10.5 zum anarchistischen Hoffest ins Projekt 31 ein. Ab 13 Uhr öffen wir unsere Tore und ab 15 Uhr starten wir mit dem Programm. Es gibt Vorträge, Live-Musik, veganes Essen, Umsonstflohmarkt, Soli-tattoos, Zine-stand. Das Programm endet gegen 22:00 Uhr.
Vorträge: Smartphones, Social Media und KI: Der Versuch einer anarchistischen Technologiekritik ohne Technologiefeindlichkeit Geschichte des 1. Mai
Sollitattoos
The 1st of may – Haymarket-Riot
Chicago was the center of the anarchist movement in the USA. On the 1st of May 1886 340.000 workers got together to protest against the miserable working and living conditions. The police tried to end the protests with violence and brutality. This came to be known as the Hay-Market-Riots. We want to celebrate the Labour Day and inform about the anarchist background of the Hay-Market-Riots. That’s why we invite you to the anarchist festival in Projekt 31 on the 10th of May. We open the doors at 14:00 o’clock and at 15:00 o’clock the program starts: lectures, live-music, vegan food, fleamarket, solidarity-tattoos, zines. The program will be finished around 22:00 o’clock. Come along and bring your friends!! 🙂
Talks: Smartphones, Social Media und KI: Der Versuch einer anarchistischen Technologiekritik ohne Technologiefeindlichkeit Anarchist history of Labour Day
Die Info- und Soliveranstaltung anlässlich des Tages der politischen Gefangenen zu den 4 anarchistischen Gefangenen Ihar Alinevich, Siarhei Ramanau, Dzmitry Rezanovich und Dzmitry Dubouski findet nun am Dienstag, 17.03 im Heizhaus auf der Brücke statt. Mehr Infos zum Vortrag und den Gefangenen findet ihr unter dem letzten Beitrag zu der Veranstaltung.
Außerdem: V.A.P.C.A. gibt es auch. Also kommt vorbei:) Wir sehen uns um 19Uhr zum Essen und um 20Uhr beginnt der Vortrag.
Der Vortrag zu Anarchie, Normalität und Neurodivergenz findet morgen im Amikaro Falkentreff in der Adam Klein Straße 20 statt. Deswegen gibt es leider weder Vapca noch einen Rückzugsraum.
Wir freuen uns trotzdem auf euch! Kommen könnt ihr ab 19:30Uhr, der Vortrag startet um 20:00Uhr🖤🏴
Seit der letzten Bundestagswahl vor zehn Monaten konnten wir beobachten, wie der Rechtsruck in zahlreichen „westlichen“ Ländern immer schneller voranschreitet und die Lage immer brenzliger wird. Wir beobachten wie sich faschistoide Strömungen und Kriegstreiberei, auch besonders in Deutschland, immer weiter zuspitzen. Wir wollen diese akuten Entwicklungen nicht beschönigen sondern klar sagen, was wir sehen: Der Faschismus ist wieder en vogue.
Auch sehen wir schon die ersten Gesetzte und Bestrebungen in Kraft treten, der Kriegsdienst kommt zurück. Wir sehen einen Kanzler, der die Produktionsverhältnisse zuspitzt und immer mehr Kontrolle über die Produzierenden ausüben will. Das Recht auf Teilzeit wird abgeschafft. Der Kanzler spricht davon, dass Menschen doch krank zur Arbeit gehen sollen und das ein Job neben der Rente doch nicht schaden könne.
Wir sehen diese Entwicklungen und können ahnen was als nächstes kommt: Wenn die Produktion gesichert ist, kommt die Reproduktion. Und es ist klar, was das heißt. Der Faschismus bedeutet Krieg, Krieg braucht Soldaten und die Kriegsproduktion braucht Arbeitskraft.
Was bedeutet das für uns? Unsere Reproduktionsrechte sind gefährdet. Wir müssen davon ausgehen, das sich die rechtliche Lage gebärfähiger Körper nicht verbessern wird sondern im Gegenteil. Wir müssen damit rechnen unseren, sowieso schon prekären, Zugang zu Sterilisation, Geburtenkontrolle und Abtreibungen zu verlieren. Auch werden gebärfähige Menschen, die nicht in das völkisch Ideale Menschenbild passen, und Kinder bekommen wollen, mit allen Mitteln davon abgehalten werden. Um möglichst viele, in den Augen der Herrschenden, „richtige“ menschliche Ressourcen zu schaffen, wird uns unsere Selbstbestimmung entrissen und unsere Stimme gebrochen werden. Das ist das Fundament auf dem Krieg und Faschismus Fußen.
Darüber hinaus müssen wir davon ausgehen, dass gebärfähige Menschen auf ebendieses Merkmal der Reproduktion reduziert werden, insofern sie dem gewünschten Menschenbild entsprechen. Das bedeutet zum einen, das Frauen immer mehr Rechte entzogen werden müssen, um sie in das Haus und in die Reproduktionsarbeit zu verbannen, zum anderen, das die heteronormative Familie den einzig akzeptierten und praktisch möglichen Lebensentwurf darstellen wird.
Das wiederum wird schwere Folgen für die Leben viele Inter- und Transgeschlechtliche sowie queere Menschen haben. Die Menschen die schon geoutet sind, oder bei welchen die Vermutung nahe liegt, werden verfolgt und mit allen Mitteln unterdrückt werden. Die die es nicht sind werden eine Lüge leben oder das selbe Schicksal erleiden. Auch die Reproduktions- und Existenzrechte und die medizinische Versorgung von Trans- und Interpersonen werden stark leiden. Diese Entwicklungen sind jetzt schon zu beobachten: Wegen Regressforderungen der Krankenkasse bekommen viele TIND* Menschen keine Hormone mehr. Mit dem BSD Urteil von 2023 werden vielfach keine Operationen mehr übernommen. Leistungen werden gekürzt und Selbstbestimmung zurückgebaut. Queere Menschen werden außerdem in Beziehungen und auf offener Straße angefeindet, angegriffen und auch ermordet. Malte C. wurde 2017 am Rande des CSD Münster totgeprügelt und viele weitere Opfer erlitten Übergriffe und überlebten nur knapp. Und auch der Staat hält sich mit Angriffen auf queere Menschen nicht zurück. Am 28.06.2024 wurde Maja, eine nonbinäre Person, rechtswidrig von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und sitzt seit dem dort in U-Haft. Dass queeres Leben in ungarischen Knästen keineswegs geschützt ist, interessiert die deutschen Behörden herzlich wenig. Dass queeres Leben auch in deutschen Knästen nicht geschützt ist, ist dabei aber auch klar.
Außderm ist klar: Der Kampf gegen das Patriarchat kann nur antistaatlich, antifaschistisch und queerfeministisch sein. Und der Kampf kann nur organisiert gekämpft werden. Solange wir vereinzelt sind, sind wir angreifbar.
DESWEGEN am 07.03, 18.30Uhr, Ludwigsplatz
Wir wollen laut und kämpferisch, gegen Krieg und Faschismus und für queere Selbstorganisierung, Selbstbestimmung und Selbstverteidigung einstehen.
Lasst uns das Patriarchat auf den Kompost hauen, es ist scheiße genug um Dünger zu sein.
Im Oktober 2020 wurden in Belarus vier Anarchisten festgenommen: Ihar Alinevich, Siarhei Ramanau, Dzmitry Rezanovich und Dzmitry Dubouski.
Die Behörden warfen ihnen Terrorismus, Brandstiftung und illegalen Waffenbesitz vor – Vorwürfe, die im Kontext der politischen Repressionen in Belarus zu verstehen sind.
Die als Anarcho-Partisanen bekannten Aktivisten erhielten extrem harte Strafen: zwischen 19 und 24 Jahren Haft, Isolation und Folter inklusive. Damit gehören sie zu den am schwersten bestraften politischen Gefangenen des Landes.
Am Dienstag berichtet ein Verwandter eines der Partisanen über ihre Geschichte, ihren Widerstand gegen die Lukaschenko-Diktatur und die Situation im belarusischen Gefängnissystem.
Wir möchten euch einladen, Solidaritätsbriefe an die vier Gefangenen zu schreiben, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.