Enforce Tac Absagen – Mobivortrag

Willst du wissen, warum die Enforce Tac so skandalös ist und was wir dagegen machen wollen?
Dann laden wir dich herzlich zu einem Vortrag über “Deutschlands Leitmesse” für Krieg und Rüstung ein. Sie findet dieses Jahr vom 23.02 bis zum 25.02 statt.

Vortrag: Dienstag, 17.02, 20Uhr, Projekt 31
Vapca-Essen: 19Uhr

Wir sehen uns <3

Enforce Tac schließen!

Vom 23. – 25. Februar 2026 soll im Nürnberger Messezentrum erneut die als Sicherheitsmesse verharmloste Waffenmesse Enforce Tac stattfinden. Die wachsende Bedeutung der Enforce Tac als die größte Messe ihrer Art in der BRD, unterstreicht der neu gewonnene Schirmherr für das militaristische Verkaufsspektakel – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der ehemalige Black Rock  Manager übernimmt persönlich, macht sein Amt zum werbeträchtigen Aushängeschild und wird bei der Enforce Tac Galionsfigur der Rüstungsproduzenten und Waffenhändler. Dem wollen wir uns in Nürnberg, der selbsternannten Stadt der Menschenrechte, entschieden entgegenstellen.

Was ist die Enforce Tac?
Die Enforce Tac findet seit 2011 in Nürnberg statt. Spätestens seitdem die deutsche Bundesregierung die „Zeitenwende“ ausgerufen hat, wurde die Waffenmesse zu einer zentralen internationalen Aufrüstungsplattform in der BRD. Nicht nur deutsche Konzerne wie Rheinmetall, Heckler und Koch, der lokale Rüstungskonzern Diehl oder das israelische Unternehmen Elbit Systems sind vor Ort vertreten, sondern ebenso Vertreter*innen verschiedener internationaler Behörden, wie Polizeien, Militärs und der NATO-Staaten. Insgesamt kommen rund 1000 Aussteller der Kriegswirtschaft, die ihr Waffenarsenal zur Schau stellen, um ihre blutigen Kriegsprofite zu realisieren. Waffen und Technologien dieser Rüstungskonzerne waren und sind in zahlreichen Kriegsgebieten der Welt für unvorstellbare Zerstörung, Elend und hunderttausende Tote verantwortlich, so zum Beispiel in Syrien, dem Sudan, der Ukraine und Palästina.

Welche Konzerne sind beteiligt? – Ein Schlaglicht
Während mit Würth, Kärcher, Schaeffler, Carl Zeiss und dem Club-Sponsor Saab Konzerne ausstellen, die man nicht sofort mit der Produktion für militärische Zwecke assoziiert, sind natürlich auch die großen Namen der Aufrüstung vertreten. Darunter Rheinmetall – ein deutscher Konzern, der derzeit wie kein anderer erneut von der deutschen Kriegsvorbereitung profitiert und schon zentraler Akteur beider Weltkriege war. Des weiteren der lokale Rüstungshersteller Diehl, der bereits im deutschen Faschismus mit Zwangsarbeit und Weltkrieg seine Gewinne machte und sein Kapital unbeschadet und unbehelligt in die BRD hinüber rettete. Diehl unterhielt genauso wie Rheinmetall ein eigenes Konzentrationsaußenlager für seine Produktion. Ein namhaftes internationales Unternehmen auf der Messe wird der israelische Elbit Systems Konzern sein. Elbit wirbt mitunter damit, dass ihre Waffensysteme kriegserprobt seien. Erprobt beispielsweise im Rahmen des selbst von der Mehrheit der UNO-Staaten als Völkermord bezeichneten Krieges in Gaza. Dies ist nur eine kleine Auswahl der Verkommenheit, welcher die Stadt Nürnberg auf der Messe Räume zu Verfügung stellt und mit offenen Armen willkommen heißt.

Welche Rolle spielt dabei die Stadt Nürnberg?
Die Stadt Nürnberg stellt gemeinsam mit dem Land Bayern als Mehrheitseigner der Nürnberg Messe GmbH die Infrastruktur der Enforce Tac und profitiert über die Mieteinnahmen mit an den kriegerischen Auswirkungen der imperialistischen Verhältnisse. Sie begrüßt ihr Stattfinden ausdrücklich mit der Begründung, dies sei eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Nürnberg. Schirmherr ist Friedrich Merz, ehemaliges Vorstandsmitglied von Blackrock, das wiederum heute Mehrheitsanteilseigner des Unternehmens Rheinmetall ist. Daneben präsentieren sich seit Jahren der bayrische Ministerpräsident Söder, wie auch der bayrische Innenminister Herrmann als prominente Förderer der Kriegsmesse.

Keine Kriegsmesse in Nürnberg!
Wir wollen deshalb mit euch allen gemeinsam gegen ein zentrales Element der Kriegsvorbereitung und Kriegspolitik der BRD – gegen den Waffenhandel – aktiv werden. Wir wollen weder Wehrpflicht – also Kriegsdienst, noch Normalisierung von Krieg. Wir fordern: Enforce Tac schließen! Ungehorsam Jetzt! Zusammen kämpfen gegen Waffenhandel, Aufrüstung und Krieg! Kommt zur Demonstration gegen die Waffenmesse am 21.02.2026 um 14 Uhr Gostenhofer Hauptstraße/Plärrer!

Aufrüstung, Waffenhandel und Kriegsvorbereitung – Warum das Ganze?
Im Gegensatz zum Rest der Welt stoßen die Möglichkeiten in den westlichen Staaten, immer mehr Profite zu machen, seit Jahren an ihre Grenzen. Daraus resultierend, verschärft sich die Konkurrenz unter den Machtblöcken zunehmend. Die BRD formuliert nach wie vor einen Führungsanspruch in diesem internationalem Hauen und Stechen. Deshalb möchte die BRD kriegstüchtig werden, um vorerst im Bündnis mit der EU und den NATO-Staaten ihre Rolle als führender imperialistischer Staat, angesichts internationaler Konkurrenz zu verteidigen und auszubauen. Neben Sanktionen, Zöllen und staatlicher Subventionierung der eigenen Konzerne, steigt die Bereitschaft von Staaten wie Deutschland an der Spitze der EU, den USA oder Russland, ihre Wirtschaftsinteressen in größerem Maßstab mittels Militär, Krieg, Boykotte, Wirtschaftsblockaden, Drohungen und nicht zuletzt der Verschleppung von Präsidenten, durchzusetzen, rasant. Die potentielle Gefahr eines erneuten Weltkrieges schreckt die Kriegstreiber dabei nicht. Die BRD versucht durch ihr Aufrüstungs- und Militarisierungsprogramm die größte Landstreitkraft Europas zu bilden, um zukünftig die eigenen Kapitalinteressen noch unabhängiger militärisch durchsetzen zu können und darüber ganz konkret die Krise der heimischen Industrie durch den Ausbau profitabler Rüstungsproduktion zu lösen. Damit etabliert sie letzten Endes eine Kriegswirtschaft. Dazu werden neben den Milliarden von Euro umfassenden Staatsaufträgen an nationale Rüstungskonzerne wie Rheinmetall auch Beziehungen zu internationalen Rüstungskonzernen benötigt, um deren Technologie nutzen zu können. Um all das strategisch auf- und auszubauen braucht es Plattformen wie sie die Enforce Tac bietet. Neben der zur Koordinierung und Abstimmung der NATO-Staaten stattfindenden Sicherheitskonferenz in München, übernimmt dabei die Enforce Tac Waffen- und Kriegsmesse in Nürnberg die wichtige Aufgabe, die Aufrüstung der Bundeswehr, von NATO Partnern, sowie den interessengeleiteten Waffenhandel in Krisen- und Kriegsgebiete zu organisieren, zu koordinieren und voranzutreiben.

Demo || 21.02.2026 || 14:00 Uhr || Gostenhofer Hauptstraße / Am Plärrer ||

Rückblick – Free Maja Demo 04.02

Gestern waren wir mit ca. 200 Antifaschist*innen in Nürnberg auf der Straße. Mit viel Feuerwerk und lauten Parolen zeigten wir uns solidarisch mit Maja und allen von Repression betroffen. Denn 8 Jahre Haft, ob in Ungarn oder in Deutschland, sind 8 Jahre zu viel.

Egal ob Maja, Anna, Gabri oder alle Anderen, wir schicken Glück und Kraft in Untergrund und Haft. Wir lassen euch nicht allein und werden weiterhin für eure Freiheit Kämpfen.

Wir sind nicht alle denn ihr fehlt!

8 Jahre sind 8 zu viel – Free Maja

*** URTEIL IM BUDAPEST-KOMPLEX ***

Kundgebung Heute, 18.30Uhr, Jamnitzer Platz.

Maja, Anna und Gabri sind heute zu jeweils 8, 2 und 7 Jahren Haft durch das ungarische Gericht verurteilt worden.

Wir sind scheiße wütend, wir sagen Schluss mit der Kriminalisierung von Antifaschist*innen und fordern eine sofortige Rücküberstellung Majas nach Deutschland.

Heute alle auf die Straße und gemeinsam konsequenten Antifaschismus verteidigen, denn ein Angriff auf ein*e ist ein Angriff auf uns Alle.

Free Maja, Anna, Gabri und alle anderen!

Wir sind alle Antifa – Updates zum Budapest-Komplex

Ende Januar wollen wir mit euch zusammenkommen und uns gemeinsam einen aktuellen Überblick über die Repression gegen die im Budapest komplex verfolgten Antifas verschaffen.

In einer Live Schaltung zu Zaid erfahren wir, wie es ihm geht und wie es um sein Auslieferungsverfahren in Frankreich steht. Auch zu Ginos Auslieferungsprozess erhalten wir ein Update!

Zudem wollen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und das kommende Urteil gegen Maja und Anna in Budapest werfen, welches nun auf den 4.2. verschoben wurde.
Den Antifaschist*innen drohen nach wie vor Freiheitsstrafen von bis zu 24 Jahren.

VAPCA im Februar

Hanau ist Überall – Überall ist Hanau

Am 19.02 jährt sich zum 6ten Mal der rassistische Mordanschlag in Hanau, bei dem 9 Menschen erschossen wurden. Anfang diesen Jahres starb das 10 Opfer, Ibrahim Akkuş, an den Spätfolgen des Attentats.

Wir wollen unsere VAPCA am 10.02 nutzen um gemeinsam Schilder für die Demo von @migrantifa.nbg zu basteln, Banner zu malen oder einfach nur um lecker zu essen. Alle Spendeneinnahmen kommen der Demo-Orga zugute.

VAPCA: 10.02, 19.00Uhr, Projekt 31

Demo: 19.02, 18.30Uhr, Plärrer/Gostenhofer Hauptstraße

KEIN VERGEBEN!
KEIN VERGESSEN!

Urteil in Budapest verschoben


Am 15 Januar war der erste von vier angekündigten Prozesstagen in Budapest. Das Urteil soll nun jedoch erst an einem fünften Prozesstag, am 4. Februar gesprochen werden. Als Grund für die Verschiebung nannte der Richter die versehentliche verspätete Versendung von Unterlagen für ein medizinisches Gutachten.
Am 19. Januar soll die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten, die Plädoyers der Rechtsanwälte sollen am 22. Januar und gegebenenfalls ergänzend am 4. Februar erfolgen.
Der heutige Prozesstag zeichnete sich durch eine sehr schlechte und streckenweise unverständliche Übersetzung aus. Dabei ging es vor allem um medizinische Beurteilungen.
Während an der Ecke vor dem Gericht eine Demonstration von Rechtsextremisten stattfand, waren alle Versuche, eine Unterstützungsdemonstration für Maja anzumelden, verboten worden. Als Begründung wurde angeführt, unter den Teilnehmenden könnten Unterstützer der „terroristischen Vereinigung Antifa-Ost“ sein.
Gleichzeitig versagte das Gericht für diesen und die nächsten Prozesstermine vielen Besuchern die Zugangsberechtigung. Angeblich seien keine Plätze vorhanden. Dabei war der Zuschauerraum heute nur zu einem Viertel besetzt.
Im Anschluss an den Prozess wurden Familienangehörige von Polizisten lange durch die Stadt verfolgt.
Majas Vater, Wolfram Jarosch, sagt dazu: „Am 12. April sind Wahlen in Ungarn. Leider zeichnet sich immer mehr ab, dass der Prozess zu einem politischen Schauprozess gemacht wird, um im Wahlkampf genutzt zu werden. Als queerer, antifaschistischer und ausländischer Mensch bietet Maja das perfekte Feindbild für die Regierung Orban. Jetzt werden schon Familienangehörige und Freunde als Terrorunterstützer gebrandmarkt. Das lässt für die Urteilsverkündung das Schlimmste befürchten.“

Free Maja – Urteil in Budapest

Am 22.01 wird das Urteil gegen Maja im sogenannten Budapest-Komplex in Ungarn erwartet.
Maja ist dort seit über 530 Tagen inhaftiert und wird in einem politischen Schauprozess verfolgt, der bereits vor ihrer Inhaftierung begann. Ungarn ist bekannt für systematische Rechtsstaatsdefizite, Verfassungsdefizite und unmenschliche Haftbedingungen. Maja berichtet von Langzeiteinzelhaft, kaum sozialer Kontakte, Bettwanzen, Kakerlaken und mangelnder medizinischer Versorgung.


Die ungarische Staatsanwaltschaft fordert 24 Jahre Haft.
Wir fordern: Schluss mit der kriminalisierung von Antifaschist*innen und dass Maja sofort zurück nach Deutschland gebracht wird!

Von Nürnberg bis Bogotá – Free All Antifas

Ob hier oder dort, wir fordern Freiheit für alle politischen Genoss*innen.
Unsere Shirts und die vom Solikreis Nürnberg können am Samstag und Dienstag im Projekt 31 abgeholt werden.
Come by and say hi:)

Freiheit für Paleja – Freiheit für Alle – Feuer den Gefängnissen – Hoch die internationale Solidarität

Mehr Infos findet ihr auf Instagram @Kanal16_

Wir gedenken an Oury Jalloh

Dieses Jahr jährt sich zum 21-Mal der Mord an Oury Jalloh, der am 07.01.2005 in der Polizeistation Dessau auf seiner Zelle von der Polizei angezündet wurde und verbrannte.

Bis heute weigern sich die Behörden Gutachten, die Beweise für den Mord liefern zur Kenntnis zu nehmen und vertuschen stattdessen lieber weiterhin Tatsachen die die Polizei belasten.
Wie jedes Jahr gibt es am Todestag von Ouri Jalloh eine Demo:
07.01.2026, 14Uhr, Dessau Hbf

Wir wissen, rassistische Morde durch die Polizei waren noch nie eine Seltenheit.
Deswegen:
KEIN FRIEDEN MIT STAAT UND POLIZEI – WIR VERGEBEN NICHT, WIR VERGESSEN NICHT

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(A)