Die Anarcho-Partisanen von Belarus – Achtung: Neuer Ort!

Die Info- und Soliveranstaltung anlässlich des Tages der politischen Gefangenen zu den 4 anarchistischen Gefangenen Ihar Alinevich, Siarhei Ramanau, Dzmitry Rezanovich und Dzmitry Dubouski findet nun am Dienstag, 17.03 im Heizhaus auf der Brücke statt. Mehr Infos zum Vortrag und den Gefangenen findet ihr unter dem letzten Beitrag zu der Veranstaltung.

Außerdem: V.A.P.C.A. gibt es auch. Also kommt vorbei:)
Wir sehen uns um 19Uhr zum Essen und um 20Uhr beginnt der Vortrag.

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Solidarität mit den Gefangenen in Belarus

Die Anarcho-Partisanen von Belarus

Im Oktober 2020 wurden in Belarus vier Anarchisten festgenommen:
Ihar Alinevich, Siarhei Ramanau, Dzmitry Rezanovich und Dzmitry Dubouski.

Die Behörden warfen ihnen Terrorismus, Brandstiftung und illegalen Waffenbesitz vor – Vorwürfe, die im Kontext der politischen Repressionen in Belarus zu verstehen sind.

Die als Anarcho-Partisanen bekannten Aktivisten erhielten extrem harte Strafen: zwischen 19 und 24 Jahren Haft, Isolation und Folter inklusive. Damit gehören sie zu den am schwersten bestraften politischen Gefangenen des Landes.

Am Dienstag berichtet ein Verwandter eines der Partisanen über ihre Geschichte, ihren Widerstand gegen die Lukaschenko-Diktatur und die Situation im belarusischen Gefängnissystem.

Wir möchten euch einladen, Solidaritätsbriefe an die vier Gefangenen zu schreiben, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Dienstag, 17.03
Essen: 19.00Uhr
Vortrag: 20.00Uhr

8 Jahre sind 8 zu viel – Free Maja

*** URTEIL IM BUDAPEST-KOMPLEX ***

Kundgebung Heute, 18.30Uhr, Jamnitzer Platz.

Maja, Anna und Gabri sind heute zu jeweils 8, 2 und 7 Jahren Haft durch das ungarische Gericht verurteilt worden.

Wir sind scheiße wütend, wir sagen Schluss mit der Kriminalisierung von Antifaschist*innen und fordern eine sofortige Rücküberstellung Majas nach Deutschland.

Heute alle auf die Straße und gemeinsam konsequenten Antifaschismus verteidigen, denn ein Angriff auf ein*e ist ein Angriff auf uns Alle.

Free Maja, Anna, Gabri und alle anderen!

Wir sind alle Antifa – Updates zum Budapest-Komplex

Ende Januar wollen wir mit euch zusammenkommen und uns gemeinsam einen aktuellen Überblick über die Repression gegen die im Budapest komplex verfolgten Antifas verschaffen.

In einer Live Schaltung zu Zaid erfahren wir, wie es ihm geht und wie es um sein Auslieferungsverfahren in Frankreich steht. Auch zu Ginos Auslieferungsprozess erhalten wir ein Update!

Zudem wollen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und das kommende Urteil gegen Maja und Anna in Budapest werfen, welches nun auf den 4.2. verschoben wurde.
Den Antifaschist*innen drohen nach wie vor Freiheitsstrafen von bis zu 24 Jahren.

Urteil in Budapest verschoben


Am 15 Januar war der erste von vier angekündigten Prozesstagen in Budapest. Das Urteil soll nun jedoch erst an einem fünften Prozesstag, am 4. Februar gesprochen werden. Als Grund für die Verschiebung nannte der Richter die versehentliche verspätete Versendung von Unterlagen für ein medizinisches Gutachten.
Am 19. Januar soll die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten, die Plädoyers der Rechtsanwälte sollen am 22. Januar und gegebenenfalls ergänzend am 4. Februar erfolgen.
Der heutige Prozesstag zeichnete sich durch eine sehr schlechte und streckenweise unverständliche Übersetzung aus. Dabei ging es vor allem um medizinische Beurteilungen.
Während an der Ecke vor dem Gericht eine Demonstration von Rechtsextremisten stattfand, waren alle Versuche, eine Unterstützungsdemonstration für Maja anzumelden, verboten worden. Als Begründung wurde angeführt, unter den Teilnehmenden könnten Unterstützer der „terroristischen Vereinigung Antifa-Ost“ sein.
Gleichzeitig versagte das Gericht für diesen und die nächsten Prozesstermine vielen Besuchern die Zugangsberechtigung. Angeblich seien keine Plätze vorhanden. Dabei war der Zuschauerraum heute nur zu einem Viertel besetzt.
Im Anschluss an den Prozess wurden Familienangehörige von Polizisten lange durch die Stadt verfolgt.
Majas Vater, Wolfram Jarosch, sagt dazu: „Am 12. April sind Wahlen in Ungarn. Leider zeichnet sich immer mehr ab, dass der Prozess zu einem politischen Schauprozess gemacht wird, um im Wahlkampf genutzt zu werden. Als queerer, antifaschistischer und ausländischer Mensch bietet Maja das perfekte Feindbild für die Regierung Orban. Jetzt werden schon Familienangehörige und Freunde als Terrorunterstützer gebrandmarkt. Das lässt für die Urteilsverkündung das Schlimmste befürchten.“

Von Nürnberg bis Bogotá – Free All Antifas

Ob hier oder dort, wir fordern Freiheit für alle politischen Genoss*innen.
Unsere Shirts und die vom Solikreis Nürnberg können am Samstag und Dienstag im Projekt 31 abgeholt werden.
Come by and say hi:)

Freiheit für Paleja – Freiheit für Alle – Feuer den Gefängnissen – Hoch die internationale Solidarität

Mehr Infos findet ihr auf Instagram @Kanal16_

Gefangenenschreiben V.A.P.C.A


In der dunklen Jahreszeit spüren Gefangene die Isolation von der Außenwelt oft nochmal besonders. Deswegen wollen wir unsere Januar VAPCA nutzen, um die Isolation gemeinsam zu durchbrechen und ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind.
Lasst uns gemeinsam Briefe an die Gefangen hinter den Knastmauern schreiben.

Am 13.01.26 um 19Uhr gibt es im Projekt 31, wie jeden Dienstag, veganes Essen auf Spenden Basis.

Postkarten, Stifte und Gefangenen Listen, bereiten wir für euch vor.

Wir freuen uns auf euch! 🖤

V.A.P.C.A 11.11.25

Bei der Vapca am Dienstag, den 11.11 wollen wir uns einmal mehr mit Knast und Strafe auseinandersetzen.

Weltweit breiten sich privatisierte und profitorientierte Gefängnisse mehr und mehr aus. Aber auch in staatlichen Knästen herrscht Arbeitszwang – bei Löhnen von nur wenigen Euro pro Stunde. Strafe und der sogenannte gefängnisindustrielle Komplex sind daher entscheidende Strukturen zur Aufrechterhaltung kapitalistischer Herrschaft und ihre Rolle muss (, neben anderen,) immer aus dem Blickwinkel kapitalistischer Krisenhaftigkeit betrachtet werden.

Für den Staat, den ‚Verwalter‘ der kapitalistischen Herrschaft und die strafende Instanz, sind deswegen gemeinschaftsbasierte Konzepte, die nicht auf Einsperrung und Arbeitszwang abziehlen sondern auf Einigung zwischen Konfliktparteien und auf Wiederherstellung oder Veränderung der Ausgangsbedingungen gefährlich.

Am 11.11 wollen wir zusammen einen Film über eines dieser Konzepte anschauen und kritisch diskutieren. Wie unterscheiden sich unterschiedliche Konzepte? Wie sind sie entstanden und was sind ihre Grenzen?

Außerdem wollen wir Postkarten an die Gefangenen schreiben und ein Solifoto für den Prozessauftakt von Zaid in Paris machen.

Food: 19Uhr
Solibild: 19.40Uhr
Screening: 20.00Uhr

Wir sehen uns!