Die Anarcho-Partisanen von Belarus – Achtung: Neuer Ort!

Die Info- und Soliveranstaltung anlässlich des Tages der politischen Gefangenen zu den 4 anarchistischen Gefangenen Ihar Alinevich, Siarhei Ramanau, Dzmitry Rezanovich und Dzmitry Dubouski findet nun am Dienstag, 17.03 im Heizhaus auf der Brücke statt. Mehr Infos zum Vortrag und den Gefangenen findet ihr unter dem letzten Beitrag zu der Veranstaltung.

Außerdem: V.A.P.C.A. gibt es auch. Also kommt vorbei:)
Wir sehen uns um 19Uhr zum Essen und um 20Uhr beginnt der Vortrag.

(A)

8 Jahre sind 8 zu viel – Free Maja

*** URTEIL IM BUDAPEST-KOMPLEX ***

Kundgebung Heute, 18.30Uhr, Jamnitzer Platz.

Maja, Anna und Gabri sind heute zu jeweils 8, 2 und 7 Jahren Haft durch das ungarische Gericht verurteilt worden.

Wir sind scheiße wütend, wir sagen Schluss mit der Kriminalisierung von Antifaschist*innen und fordern eine sofortige Rücküberstellung Majas nach Deutschland.

Heute alle auf die Straße und gemeinsam konsequenten Antifaschismus verteidigen, denn ein Angriff auf ein*e ist ein Angriff auf uns Alle.

Free Maja, Anna, Gabri und alle anderen!

Wir sind alle Antifa – Updates zum Budapest-Komplex

Ende Januar wollen wir mit euch zusammenkommen und uns gemeinsam einen aktuellen Überblick über die Repression gegen die im Budapest komplex verfolgten Antifas verschaffen.

In einer Live Schaltung zu Zaid erfahren wir, wie es ihm geht und wie es um sein Auslieferungsverfahren in Frankreich steht. Auch zu Ginos Auslieferungsprozess erhalten wir ein Update!

Zudem wollen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und das kommende Urteil gegen Maja und Anna in Budapest werfen, welches nun auf den 4.2. verschoben wurde.
Den Antifaschist*innen drohen nach wie vor Freiheitsstrafen von bis zu 24 Jahren.

Urteil in Budapest verschoben


Am 15 Januar war der erste von vier angekündigten Prozesstagen in Budapest. Das Urteil soll nun jedoch erst an einem fünften Prozesstag, am 4. Februar gesprochen werden. Als Grund für die Verschiebung nannte der Richter die versehentliche verspätete Versendung von Unterlagen für ein medizinisches Gutachten.
Am 19. Januar soll die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer halten, die Plädoyers der Rechtsanwälte sollen am 22. Januar und gegebenenfalls ergänzend am 4. Februar erfolgen.
Der heutige Prozesstag zeichnete sich durch eine sehr schlechte und streckenweise unverständliche Übersetzung aus. Dabei ging es vor allem um medizinische Beurteilungen.
Während an der Ecke vor dem Gericht eine Demonstration von Rechtsextremisten stattfand, waren alle Versuche, eine Unterstützungsdemonstration für Maja anzumelden, verboten worden. Als Begründung wurde angeführt, unter den Teilnehmenden könnten Unterstützer der „terroristischen Vereinigung Antifa-Ost“ sein.
Gleichzeitig versagte das Gericht für diesen und die nächsten Prozesstermine vielen Besuchern die Zugangsberechtigung. Angeblich seien keine Plätze vorhanden. Dabei war der Zuschauerraum heute nur zu einem Viertel besetzt.
Im Anschluss an den Prozess wurden Familienangehörige von Polizisten lange durch die Stadt verfolgt.
Majas Vater, Wolfram Jarosch, sagt dazu: „Am 12. April sind Wahlen in Ungarn. Leider zeichnet sich immer mehr ab, dass der Prozess zu einem politischen Schauprozess gemacht wird, um im Wahlkampf genutzt zu werden. Als queerer, antifaschistischer und ausländischer Mensch bietet Maja das perfekte Feindbild für die Regierung Orban. Jetzt werden schon Familienangehörige und Freunde als Terrorunterstützer gebrandmarkt. Das lässt für die Urteilsverkündung das Schlimmste befürchten.“

Solifoto für die Untergetauchten Antifas

Liebe Freund*innen, Liebe Gefährt*innen,

Zaid, Hanna, Clara, Paula, Maja, Moritz, Nele, Paul, Luca, Nanuk, Gino

Wir stehen in voller Solidarität hinter euch und senden euch Liebe und Kraft hinter die Mauern. Lasst euch nicht unterkriegen vom System der Repression und seiner Handlanger.
Wir sind in Gedanken bei euch und kämpfen hier draußen weiter für eure Freiheit und die Freiheit Aller!

Wir sind nicht alle, denn ihr fehlt! <3

Über diese E-mail könnt ihr Post an die Gefangenen schicken:
solibriefe-budapest@systemli.org
Mehr Infos findet ihr auf www.basc.news

Oury Jalloh – von Polizisten ermordet, vom Staat vertuscht Vortrag mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Anlässlich des 18. Jahrestags der Ermordung Oury Jallohs möchten wir wieder gemeinsam nach Dessau fahren, um Aufklärung und Gerechtigkeit zu fordern! Um dafür zu mobilisieren und von den letzten Aktivitäten der Initiative im Gedenken an Oury Jalloh zu hören, veranstalten wir am Donnerstag, den 15.12. um 19:30 einen Vortrag mit der Initiative.

Wir planen für den 07.01.23 auch eine gemeinsame Busanreise zur Demonstration in Dessau aus Nürnberg und Bayreuth, weitere Informationen dazu folgen noch.

Weitere Informationen zum Fall Oury Jalloh findet ihr hier.

Wann? Donnerstag 15.12.2022 19.30 Uhr
Wo? Projekt 31, An den Rampen 31, 90443 Nürnberg

02.10.22 Gemeinsame Wanderung

Tageswanderung mit einer geführten Tour nach Happurg zu den Doggerwerken des ehemaligen KZ-Außenlagers Hersbruck.

Treffpunkt Sonntag 02.10.22 am Steinbühler Bahnhof um 10:45 auf Gleis 1.

Kommt vorbei mit euren Freund:innen und tauscht euch mit uns über aktuelle politische Themen aus und erfahrt bei einer geführten Tour mehr über die NS-Historie des Nürnberger Umlands.