zugeschickte Impression
Author: Auf der Suche
Oury Jalloh – Gedenkdemonstration (Dessau) und Vortrag (online)
Anlässlich des 17. Jahrestags der Ermordung Oury Jallohs möchten wir wieder gemeinsam nach Dessau fahren, um Aufklärung und Gerechtigkeit zu fordern!
Um dafür zu mobilisieren und von den letzten Aktivitäten der Initiative im Gedenken an Oury Jalloh zu hören, veranstalten wir am Mi, 08.12. um 19:00 einen Vortrag mit der Initiative. Der Vortrag wird aufgrund der Pandemielage online stattfinden, der Link wird noch bekannt gegeben.
Den Vortrag haben mehrere Gruppen aus Nürnberg und Bayreuth organisiert, ladet aber gerne Gruppen/Menschen aus anderen Orten und Zusammenhängen dazu ein.
Damit wir nicht vereinzelt lernen und kämpfen, fragt eure Freund*innen/Nachbar*innen (natürlich im Rahmen der Pandemie-Vorsicht), ob sie mit euch zuschauen und dann natürlich auch zur Demo anreisen möchten!
International Anti-Authoritarian Gathering 2022 in St-Imier
The International Anti-Authoritarian Gathering 2022 in St-Imier has been anounced!
The events website is being setup at anarchy2022.org .
Aktion zum Transgender Day Of Remembrance – FLINTA* Komitee Nbg
https://www.instagram.com/p/CWiqbx_Mnxf/
Wunsiedel – Nicht Lange Fackeln 13.11.2021
Wir waren heute in Wunsiedel auf der Straße um gegen das Heldengedenken der Nazi-Kleinpartei III. Weg zu protestieren. Continue reading Wunsiedel – Nicht Lange Fackeln 13.11.2021
Solidarität und Kraft für die Betroffenen
TW: Im folgenden Text geht es um sexualisierte Gewalt
Wir als Auf der Suche erklären unsere uneingeschränkte Solidarität mit den Betroffenen der sexualisierten Gewalt durch Johannes Domhöver („Jojo“, „Hannes“).
(Outing: https://de.indymedia.org/node/156448 / https://de.indymedia.org/node/156794 CW: sexualisierte Gewalt)
Soli Bild aus Bogotá
Wir haben ein weiteres Soli Bild aus Bogotá zugesendet bekommen. ❤
Freiheit für Jan und alle politischen Gefangenen! Unsere Solidarität ist international.
Gemeinsam gegen ihre Repression 🏴
Vortrag
Auf der Suche am 1.Mai
Auch dieses Jahr wird es die Revolutionäre 1.Mai-Demo geben. Corona und Krise, Feminismus und Klimakatastrophe sind dabei nur einige Kämpfe, die wir tagtäglich führen!
Los geht die Demo um 11:30 Uhr in der Rosenau!
Außerdem wird es dieses Jahr zum 1.Mai einen AdS-Stand auf dem dezentralen Straßenfest geben.
Ihr findet ihn zwischen 14 und 19 Uhr im Projekt 31.
Kommt vorbei und solidarisiert euch mit den Betroffenen der Jamnitzerurteile und deckt euch mit anarchistischer Theorie ein.
Für die libertäre Revolution! Wir freuen uns auf euch!
Ob Nürnberg, bundesweit oder international – United against repression! Freiheit für Jan!
Der jüngste Jamnitzer-Prozess gegen unsere beiden Genossen ist nun abgeschlossen. Während einer der Angeklagten im Berufungsprozess Anfang Februar eine Geldstrafe und 10 Monate Knaststrafe auf 3 Jahre Bewährung bekommen hat, wurde vom anderen Angeklagten in Revision gegangen. Die Revision wurde nun vom Oberlandesgericht München abgelehnt, somit wird eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten rechtskräftig.
Zur Erinnerung: Der Jamnitzer Platz in Nürnberg ist ein Ort, wo sich die Widersprüche und Konflikte besonders stark zeigen, die der Gentrifizierungsprozess im Viertel mit sich bringt. Kontrollen und Schikanen durch die Polizei stehen dort auf der Tagesordnung. Zum Prozess kam es, nachdem sich nach einer weiteren Polizeimaßnahme spontan eine Menschenmenge solidarisiert hatte und sich die Cops daraufhin zurückziehen musste.
Einem der Angeklagten wurde Rädelsführerschaft, dem Anderen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung vorgeworfen. Seitens Staatsanwaltschaft, Staatsschutz und Polizei wurde der Prozess höchst politisch geführt. Ein klarer Verurteilungswille wurde mitunter dadurch deutlich, dass einer der Angeklagten an besagtem Abend nicht mal vor Ort war. Dafür gab es einen glaubwürdigen Zeugen, doch dies hielt die Justiz nicht davon ab, ein hartes Urteil zu sprechen. Zwei Schuldige mussten her, an denen ein Exempel statuiert werden konnte.
Dieser Fall steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich weltweit abzeichnet: Linke Aktivist*innen werden kriminalisiert und müssen mit Repression rechnen, allein weil sie die bestehenden Verhältnisse ankreiden und sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen. Dabei kommen teils absurde Mittel und immer repressivere Methoden zum Einsatz. Lina in Leipzig wird im Heli abgeholt, 1. Mai-Demos auf der ganzen Welt werden brutal aufgelöst, in Kolumbien wird auf Demonstrierende geschossen. Der Staat scheut keine Mittel, die bestehende Ordnung aufrecht- und linke und emanzipatorische Proteste kleinzuhalten.
Unsere Antwort auf diese besorgniserregenden Entwicklungen war, ist und bleibt unsere uneingeschränkte Solidarität mit allen Kämpfen und Kämpfenden gegen die rassistische und sexistische Klassengesellschaft. Nur mit vereinten Kräften können wir diesen überwinden und gemeinsam werden wir unsere Wut auf die Straße tragen. Denn wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen weiterhin solidarisch füreinander ein – jetzt erstrecht!
Kommt mit uns zusammen auf die Straße – gegen jede Form von Herrschaft und Unterdrückung und für eine Welt, in der wir alle gewaltfrei leben können!
Feuer und Flamme dem Knastsystem!
Weg mit Staat und Polizei!
Freiheit für Jan und alle Anderen!